09.04.11
Am Samstag fuhren wir mal wieder nach San Francisco und setzten unsere Erkundung des Golden Gate Parks fort. Das letzte Mal hatte es zu stark geregnet und wir mussten den Besuch des Parks abbrechen. Diesmal hatten wir herrlichen Sonnenschein bei jedoch recht kaltem Wind. Zuerst schauten wir uns ein großes Gewächshaus (Conservatory of Flowers) mit diversen tropischen Pflanzen an. Sie hatten auch eine Sonderausstellung über giftige Pflanzen in Natur und Garten mit interessanten Geschichten auf Infotafeln dazu. Danach gingen wir in den Japanese Tea Garden, einem zur EXPO-Ausstellung eingerichteten japanischen Garten, welcher gerade jetzt mit blühenden Kirschbäumen besonders schön aussah. Auf dem Weg zum im Park befindlichen Bisongehege kamen wir an Übungsteichen für Fliegenfischer vorbei. Der Golden Gate Park bietet Vieles und ist 5 Kilometer lang und ca. 800 Meter breit. Mich störten allerdings die Strassen mit Autoverkehr, die kreuz und quer durch die Park führen. Der Park endet am Strand, dem Ocean Beach. Dort herrschte ein beträchtlicher (unter anderem kalter) Wind, der einem den Sand in die Ohren und Augen blies. Getrieben durch den unangenehmen Wind liefen wir relativ zügig zum Cliff House, einem Restaurant- und Eventhaus auf einem in der Nähe des Strandes liegenden Felsen. Wie so oft hier bei angesagten Plätzen, sollten wir auf einen Platz im Restaurant warten. Dazu hatten wir keine Lust und gingen von der Pazifikküste zurück in die Stadt. Es dauerte Ewigkeiten, ehe wir ein Café fanden. Wie schon früher im Blog erwähnt, ist hier alles mehr konzentriert. Ich hätte aber nicht gedacht, dass so nahe an der Küste gastronomisch so wenig los sein kann.
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| Golden Gate Park |
Am Abend trafen wir uns mit Barbara’s Internetbekanntschaft, Vladan aus Serbien, in einem vietnamesischen Restaurant. Vladan lebt schon über 10 Jahre in den USA und wir waren gesprächstechnisch sehr schnell bei Welt-Verbesserungs-Manipulations-Themen. Nach dem sehr guten Essen fuhr Vladan mit uns in ein Kneipenviertel, wo wir noch ein Bier tranken. In dem Pub war es extrem laut. Die Amis reden tendenziell lauter, was sich in dem Pub potenzierte, sodass ich mir manchmal die Ohren zuhalten wollte (und das soll schon was heißen). Vladan warnte uns zuvor vor der Lautstärke, aber einen solchen Lärm in einer Kneipe hätte ich echt nicht für möglich gehalten.

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