Sonntag, 29. Juli 2012

Ankunftstag in Kyoto

06.07.12
Nach einer gefühlt unendlich langen Reise [ca. 2 h mit Bus von Kiel nach Hamburg Flughafen -> 2 Stunden am Flughafen -> 1,5 h Flug nach Paris -> 2 h am Flughafen -> 11 h Flug nach Osaka (Japan) -> 2 h Zugfahrt nach Kyoto] kamen wir endlich um ca. 11 Uhr Ortszeit am Hauptbahnhof in Kyoto an. Der check-in in unserem Hostel war erst ab 16 Uhr möglich. Während des langen Fluges schauten wir uns aktuelle Kinofilme an, kamen aber kaum zum Schlafen. Dementsprechend müde verstauten wir unser Gepäck im Schließfach und machten uns auf in die Stadt.Das Klima war sehr warm und extrem schwül. Da in Japan gerade Regenzeit herrschte, war es nicht verwunderlich, dass es ab und zu mal regnete. Die Japaner hatten deshalb auch immer einen Regenschirm dabei.

Als erstes schauten wir uns den To-ji Tempel (Ost-Tempel) an, welcher unweit vom Hauptbahnhof und unserem Hostel lag. In einer Halle des To-ji befanden sich einige beeindruckende Buddhismus-Statuen. Leider darf man diese, wie in fast allen Tempeln, nicht fotografieren. Deshalb werdet ihr in den Fotos auch leider kaum Fotos der wirklich prächtigen Tempel-Statuen finden. Der To-ji Tempel beherbergt mit 57 Metern auch die größte Pagode von ganz Japan in seinem Garten.
Danach schauten wir uns einen Freizeitpark, den Umekoji Park an. Leider sind die Fotos davon abhanden gekommen, aber ein paar Impressionen kann man auf folgender Webseite bekommen:

Kyoto I

Schließlich fanden wir uns mit unserem Gepäck im Tomato-Hostel ein. Die Räumlichkeiten des Hostels waren kleiner als Gedacht. Die Küche war ziemlich klein und der Gemeinschaftsraum eigentlich nur ein umfunktioniertes normales Zimmer. In unserem Raum befand sich außer den traditionellen Bambusmatten nur ein Schrank und ein Doppelstockbett. Stühle und Tische, Fehlanzeige. Das hieß, immer auf dem Boden sitzen und essen. Nichts für mich, da mir die Knochen nach einer Weile wehtaten. Dafür war die Unterkunft mit ca. 30 EUR pro Person und Nacht für Kyoto ziemlich preiswert.

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