11.-14.06.11
Nach der erfolgreichen Verteidigung meiner Doktorarbeit am Donnerstag und anschließendem Besuch im Pub ala Pub machte ich mich am nächsten Tag leicht verkatert mit dem Nachtzug auf nach Ungarn. Bedingt durch das Pfingstwochenende konnte ich leider keinen Liegeplatz mehr ergattern und musste also die 14 Stunden Zugfahrt im Sitzen verbringen. Wie ‚angenehm’! Zumindest waren die Leute in meinem 6er Abteil recht angenehm. Am Bahnhof Keleti in Budapest wartete Barbara auf mich und wir fuhren auch gleich weiter in ihre Heimatstadt Szombathely. Das hieß dann noch mal 3 Stunden Zugfahrt. Endlich nach 21 Stunden Fahrt in Szombathely angekommen holten uns ihre Eltern ab. In ihrem Haus gab es erstmal ein kühles Bier im warmen Garten für mich. Abends wurde eine leckere Gulaschsuppe in einem Kessel über Feuer zubereitet.
Am nächsten Tag fuhren Barbara und ich mit dem Fahrrad nach Gencsapáti, einem kleinen Dorf außerhalb von Szombathely. Dort war ein Dorffest, bei welchem unter anderem ungarische Volkstänze aufgeführt wurden. Am Nachmittag machten Barbara und ich einen Spaziergang mit dem Hund ihrer Eltern (Blanka) um einen Staussee. Am Abend machten wir mit ihren Eltern einen Ausflug in die Altstadt von Szombathely, welche für mich einen speziellen Charme hat.
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| Szombathely & Gencsapáti |
Am Pfingstmontag machten wir einen Ausflug mit Barbara’s Eltern. Zuerst besuchten wir einen ungarischen Gedenkpark + Feriendorf (Novákfalva), wo ungarische Geschichte dargestellt und verschiedene alte Häuserformen nachgebaut wurden. Danach waren wir kurz in einem Buchenwald eines naheliegenden Naturparks spazieren. Von einem dortigen Hügel hatte man auch einen Ausblick auf die Stadt Szombathely. Dann besuchten wir Köszeg, eine kleine Stadt and der Grenze zu Österreich. Die Stadt hat eine sehr schöne Altstadt, welche aber momentan stark restauriert wird. In Köszeg besichtigten wir neben der Altstadt auch ein Marzipanmuseum.
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| Novákfalva & Köszeg |
Am nächsten Morgen ging es mit dem Zug nach Budapest. Dort waren wir eine Weile in einem der vielen Teehäuser bevor wir zu einem bekannten Masseur von Barbara gingen. Bei diesem erhielten wir beide jeweils eine einstündige Ganzkörpermassage. Diese war wirklich gut und entspannend. Er ging auch auf mein Problem im Rücken ein.
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| Budapest |
Im Anschluss machten wir uns mit dem Nachtzug auf den Weg zurück nach Deutschland. Wir hatten ein bisschen Pech mit unserem Abteil, da eine deutsche Studentin von Budapest zurück nach Deutschland zog und dadurch extrem viel Gepäck bei sich hatte, welches irgendwie in unserem Abteil untergebracht werden musste...



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